Das innere Kind

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Wie oft liest man über die Selbstvergebung und die Harmonisierung des inneren Kindes. Ich habe mich oft gefragt was damit gemeint sein soll. Was stellt man sich denn unter dem inneren Kind vor? Ich konnte dazu einfach kein passendes Bild in mir erzeugen und verwarf den Gedanken wieder.

Erst vor kurzem hatte ich eine spontane Eingebung. Ich lag sehr entspannt da und sah mein 10 Jahre jüngeres Ich. Das innere Kind war in diesem Moment dieses spezielle Ich. Ich stand also vor diesem Ich und sah ihm, mir selbst, in die Augen. Fasziniert stellte ich fest, was ich jetzt alles tun konnte, wie sehr ich mich selbst eigentlich liebe. Genau das sagte ich mir selbst. Ich sagte diesem Wesen, was es alles schaffen konnte, wie wertvoll und liebenswert es ist. Wie wunderbar ich selbst bin.

Denn aufgrund meiner Erfahrung die ich in den 10 Jahren bis zu meinem jetzigen Ich gemacht hatte, wusste ich welche Steine noch kommen würden. Ich sagte mir selbst: „Lass dich niemals unterkriegen! Steh zu deinen Träumen, trau dich zu dir selbst und deinen Visionen zu stehen! Tu alles was du möchtest, lass dich nicht kleinhalten, sei verrückt und lebe nach DEINEN EIGENEN Vorstellungen, nicht nach der anderer, nicht nach der Gesellschaft.“

Warum  habe ich das getan? Ganz einfach: Ich habe mir selbst vergeben, alles was kommen würde, alles was war. Ich gestand mir selbst ein, niemals Fehler zu machen, sondern nur Erfahrungen. Dass alles gut ist, wie es ist. Absolute Vergebung und radikale Liebe zu sich selbst. In diesem Moment verstand ich das erst wirklich, saugte dessen Bedeutung in mich auf. Seitdem kehre ich regelmäßig zu diesem inneren, meinem persönlichen Bild des inneren Kindes zurück und spreche mit ihm. Arbeite an mir und meinen inneren Einstellungen. Es ist eine unendlich befreiende Erfahrung.

Was haltet ihr vom inneren Kind? Habt ihr auch ein paar außergewöhnliche Erfahrungen zu teilen?

Lasst gern ein paar Kommentare da!

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Mein inneres Kind; mein 10 Jahre jüngeres Ich!