Einleitung

Einleitung

Hast du dich auch schon einmal gefragt, warum manche Menschen all ihre Wünsche verwirklichen können, und du sitzt immer noch an der gleichen Stelle? Nicht, dass du keine Träume hättest, daran mangelt es dir garantiert nicht. Und nein, du hast auch schon wirklich-wirklich alles versucht, dich abgemüht und abgestrampelt, gebettelt, gefleht und angeklagt! Du hast geflucht und alles zum Teufel gewünscht? Tja, den Teufel interessiert das aber ganz offensichtlich nicht, und du sitzt immer noch „auf dem selben Stuhl!“ Und noch immer bist du nicht hinter die Kulissen gelangt, um zu spitzeln, was erfolgreiche Menschen so erfolgreich macht. Aber wir garantieren dir, es ist nicht das unentwegte Streben danach „nur zu überleben“.

Wer hier jetzt allerdings eins dieser vielen Selbsthilfebücher erwartet, wie sie doch schon so zahlreich auf dem Markt (und in unseren eigenen Bücherregalen) erschienen sind, dem empfehlen wir unserem etwas „anderen Konzept“ eine Chance zu geben. Und an all die Fantasy Fans, wie ich selbst auch einer bin, die sich für ihr Leben gern in fremde, mystische Welten zurückziehen, möchten wir unsere Hoffnung richten, dass wir euren Geschmack getroffen haben!

Stell dir vor du könntest alles erreichen, alles schaffen was du dir jemals erträumt hast, und das auch noch ohne viel dafür zu tun! Was würdest du tun? Wofür würdest du dich entscheiden? Welche Träume würdest du verwirklichen?

Während du genau darüber nachdenkst, laden wir dich herzlich ein mal einen Blick in unsere eigene kleine Welt zu werfen und dich in eine wundervolle Geschichte entführen zu lassen, die einfach mal kein typisches Selbsthilfe- Programm in Bezug auf das Gesetz der Anziehung darstellt.

Willkommen in einer faszinierenden Welt der Möglichkeiten und Chancen.

Herzlich willkommen in

T i n g i l y a

Die Knospe die das Land vereint und es in neuem Glanz erstrahlen lässt, in liebevoller Umarmung der Blüte, deren Schutz unser aller Glück bedeutet. Sollte die Blüte vergehen und die Knospe erwachen, wird Ettelea uns übermannen und Tingilya ist nur noch ein nichtiges Samenkorn in einem wasserlosen Grund!“

Die Stimme der großgewachsenen, hellhäutigen Elfe verstummte und Fæolin erschauderte bei ihrem Anblick.

Deren Anblick hatte sie immer mit Stolz erfüllt, und ihr bewusst gemacht was für eine wichtige Aufgabe die Wächter, in der alten Sprache auch noch Tuia genannt, hatten. Sie war die eine Auserwählte, und allein diese Tatsache ließ sie mit stolzgeschwellter Brust umherstolzieren, als wäre sie die Königin höchstpersönlich!

Just in diesem Augenblick wurde ihr bewusst, dass diese Aufgabe auch viel Einsamkeit und Abgeschiedenheit mit sich brachte. Nicht selten bekam sie zu spüren, dass sie besonders, dass sie anders war, was nicht zuletzt auch dem Umstand geschuldet war, dass sie das Mal der Tuia trug. Schon lange bevor sie auserwählt worden war, mieden sie die Jungelfen ihres Volkes. Wenn es sich nicht umgehen ließ, wechselten sie nur die nötigsten Worte mit Fæolin und wirkten dabei stets freudlos und kurz angebunden.

Als sie nun in das Gesicht der einst so schönen Wächterin blickte, wurde ihr mulmig zumute. Stets hatte sie die Elfin bewundert und verehrt, sie war ihre Lehrerin und nie um einen Ratschlag verlegen. Sie zeigte Faeolin was es bedeutete eine Wächterin zu sein und sein Leben in den Dienst der Aufgabe zu stellen! Doch als sie die hölzerne Stimme und das fahle, ausgemergelte Gesicht ihrer gerade mal 25 jährigen Mentorin sah, beschlich sie ein unerklärliches Gefühl.

Während sie über das merkwürdige Phänomen nachdachte, wie sich Idhren in so kurzer Zeit hatte so drastisch verändern können, drängte sich ein weiterer Gedanke in ihr Bewusstsein: Die Prophezeiung, ihr Name, Tingilya? Oh mein Gott, sie hatte tatsächlich ihren Namen prophezeit! Fæolin versuchte sich an den genauen Wortlaut zu erinnern, doch jedes Mal verflüchtigte sich dieser, wenn sie kurz davor stand ihn zu fassen. Das einzige Wort woran sie sich noch klar und deutlich erinnern konnte, war jenes vor dem sich jeder in Tingilya fürchtete: Ettelea! Allein bei dem Gedanken daran, erfasste sie ein kalter Schauer und die junge Elfen-Wächterin fröstelte.

Verzweifelt versuchte sie die düsteren Gedanken zu vertreiben, doch immer wieder drängten sich ihr grausige Bilder von schwarzen Reitern und verstümmelten Leichen auf.

Ettelea, Ettelea, Ettelea,….wird uns übermannen…..Ettelea…….

Fæolin spürte wie etwas Unbekanntes an ihr zerrte, wie ein unsichtbarer Sog sie zu Boden riss und ihr den Atem raubte. Sie versuchte sich aufzurappeln, dem Unbekannten zu entkommen, doch ihre Beine vermochten sie nicht zu tragen. Sie schrie, schlug um sich und rang verzweifelt nach Atem.

Panisch bemerkte sie wie ihre Augen müde wurden……….

..…..und die Dunkelheit immer näher und näher kam………..

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